LANDWIRTSCHAFT

Bau einer Aquaponic-Anlage

Hören Sie sich die Beschreibung des Projekts an, anstatt sie zu lesen.

Bei diesem Begriff ist es wichtig, den Begriff Aquaponic etwas zu erläutern, bevor der Nutzen und die Sinnhaftigkeit dieses Projektes verständlich werden.

Eine AquaPonic Anlage ist eine Kombination aus einer Fischzucht auf biologischer Ebene und direkt angeschlossenen Gewächshäusern für Kräuter, Salate, Gemüse und zwar für bis zu 500 Sorten.

Der Flächenbedarf für die Gewächshäuser ist dadurch optimiert, dass die Pflanzen ohne Erde mit den benötigen Nährstoffen, welche alle ohne Belastungen und biologisch geniert werden, horizontal als auch vertikal angelegt werden.

Somit kann auf einer Fläche von 280 m2 für ca. 80 Menschen der Bedarf an Kräuter, Salaten und Gemüse vollumfänglich gedeckt werden.

Es erschien in der Entwicklung des Vital Hotel Hohenbaden als sinnvoll, dass bei einem Hotel mit 120 Zimmern und ca. 200 Gästen pro Tag, der Bedarf an Kräuter, Salaten, Gemüsen sowie an Fisch, sinnvoller Weise in eigener Produktion entsteht.

Damit kann die benötigte Qualität im Sinne einer gesundheitsförderten Ernährung, logistisch als auch wirtschaftlich optimiert werden.

Der tägliche Überschuss an Waren wird regional verkauft, was zusätzlich zu einer Kostenoptimierung der wirtschaftlich eigenständigen AquaPonic Anlage beiträgt.

FAQs

Was ist Aquaponic?

Aquaponik ist ein Wortspiel aus Aquakultur (Fischproduktion) und Hydroponik (Pflanzenproduktion im Wasser ohne Boden). Also eine Kombination der Fisch- und Pflanzenzucht. „Hydro“ kommt aus dem griechischen und heißt so viel wie Wasser. „Ponos“ bedeutet Arbeit. Aus diesen beiden begriffen entstand das Kofferwort Hydroponik. Bezeichnet wird damit der Anbau von Pflanzen in Nährlösungen, also in erdlosen Kulturen (statt Erde werden z.B. Blähton-Kugeln verwendet).

Wer ist Eigentümer und Betreiber der Anlage?
Wer kann die Produkte beziehen? Was wird angeboten?
Welchen Markt möchtet Ihr Euch mit Aquaponik erschließen?
Warum ist Farmsystem wie Aquaponik ein wichtiger Teil unser aller Zukunft?

Da durch Manipulation und Belastung der klassischen Produktion von Pflanzen und Kräutern, sowie durch belastete Fische eine gesunde Ernährung immer schwieriger wird, müssen wir uns Gedanken über den Bezug unbelasteter Nahrungsmittel machen. Die Meldungen über die Gifte und Gentechniken von Monsanto, die aktuellen Debatten über den umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat und die zahlreichen Warnmeldungen über Quecksilber im Speisefisch geben immer mehr Menschen schwer zu denken.

Durch Aquaponik kann mehr Unabhängigkeit (für die Nutznießer) von solchen Manipulationen erreicht werden, jedoch auch mehr Unabhängigkeit von Witterungsverhältnissen und Wassermengen, sowie Kostenreduktion (es werden keine Großmaschinen oder riesige Ländereien benötigt).

Warum hat sich die Idee nicht längst durchgesetzt?

Aquaponik alleine ist für Investoren aus der Sicht der Ertragslage nicht sehr reizvoll, da es nur relativ geringe Renditen abwirft. Die Kombination eines Hotelbetriebes mit Aquaponik hingegen ist ein Kostensenker und ein Qualitätssteigerer und wird dadurch zu einem sehr interessantes Produkt für Investoren.

Kann es Ressourcen-Engpässe geben, um den Betrieb am Laufen zu halten?

Es wird keine Engpässe geben, wenn nicht ein Extremfall eintritt, der zu einem Komplett-Ausfall von Wasser, Strom oder dem Personal führen würden.

Was ist der Unterschied zu Urban Gardening?

Urban Gardening hat sich aus Aquaponik entwickelt und ist artverwandt. Wenn das vollumfängliche System der Aquaponik in einer Stadt auf einem Dach eines großen Gebäudes (Parkhaus etc.) installiert und betrieben werden würde, dann wäre dies Urban Gardening.

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